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Freigänger 3

Coco kam am 27.06.2020 mit ihrer Mama zu uns ins Tierheim. Das war nur sechs Tage nach ihrer Geburt. Von da an verbrachten beide viel Zeit im Quarantänebereich. So richtig wachsen wollte Coco anfangs nicht. Auch heute noch ist sie ein zierliches, eher kleines Kätzchen, aber dafür endlich bereit für die Vermittlung.

Ihre Mama ist eine sehr scheue Katze, die sich kaum anfassen ließ und erst im Laufe der Zeit langsam zutraulicher wurde. Daher ist auch Coco ein schüchternes Kätzchen. Sie ist aber sehr neugierig und schleicht sich schon langsam heran, wenn eine andere Katze in ihrem Zimmer gestreichelt wird. Zu gerne möchte sie auch – wenn nur die Angst nicht wäre. Wir sind uns aber sicher, dass früher oder später die Neugier siegen wird. Es braucht nur ein richtiges Zuhause, verständnisvolle Menschen und etwas Geduld. Dann wird Coco bald als junges, verspieltes Katzenkind durch die Wohnung toben.

Sie verträgt sich prima mit Artgenossen und es wäre toll für sie, wenn sie sich ihr neues Zuhause mit einer anderen Katze teilen könnte. Gerade die schüchternen Kätzchen schauen sich viel bei den mutigeren Katzen ab und leben sich so viel schneller ein.

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Im gleichen Zimmer wie Coco, sitzt Walter, ein wunderschön braun getigerter Kater. Walter und Coco haben sich im Tierheim kennen und lieben gelernt und würden sich sehr freuen, wenn sie gemeinsam in ihr neues Zuhause umziehen könnten.

Walter kam als Fundkater zu uns. Er ist ein wunderschöner, stattlicher Kater und etwa 4-6 Jahre alt. Einen Kater wie Walter kann sich jeder nur wünschen. Er ist sehr zutraulich und anhänglich und lässt sich sehr gerne streicheln. Es dauert nicht lang bis er sich zu Boden fallen lässt und sich glücklich auf den Rücken rollt, damit man auch sein Bäuchlein streicheln und kraulen kann. Walter genießt wirklich jede Aufmerksamkeit und Streicheleinheit.

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Elfie hat riesengroßes Glück gehabt. Sie wurde nach einem Autounfall von aufmerksamen Tierfreunden gefunden und in eine Tierklinik gebracht. Mit gebrochenem Vorderbeinchen und ausgerenkter Hüfte kam sie dann nach der Erstbehandlung zu uns. Zunächst durch den Unfall und die Verletzungen etwas unnahbar wird sie nun zusehends anhänglicher und zutraulicher. Sie kommt, nimmt Leckerle entgegen, setzt sich neben einen und lässt sich gern über den Rücken streicheln. Es dauert nicht lang, dann schnurrt sie glücklich. Am Kopf mag sie noch nicht gern angefasst werden. Sie läuft auch wieder gut, ihr Bein ist toll verheilt.

Elfie ist so zierlich und klein, dass es ein richtiges Wunder ist, dass sie diesen Unfall überhaupt überlebt hat. Sie ist ruhig und sanft. Bei anderen Katzen hält sie sich zurück. Ob das noch eine Folge des Unfalls ist, oder ob sie einfach lieber für sich ist, wissen wir noch nicht.

Wir freuen uns sehr, dass Elfie sich so gut erholt hat und wünschen uns nun ein möglichst verkehrssicheres, schönes neues Zuhause für sie.

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Da sitzt der kleine Simon gut versteckt in seiner Kratzbaumhöhle. Er ist noch sehr schüchtern und bleibt lieber in seinem sicheren Versteck, bis die großen, furchteinflößenden Menschen verschwunden sind.

Mit anderen Katzen versteht sich Simon prima, mit ihnen kann er spielen, toben und kuscheln, nur vor den großen Zweibeinern hat er noch Angst. Also, hier ist Katzenerfahrung gefragt. Wir suchen Menschen mit Geduld und Verständnis, die Simon die Chance auf ein glückliches Katzenleben schenken. Am besten als Zweitkatze zu einem etwa gleichaltrigen Kumpel. Katzenkinder sind neugierig und lernen schnell und so wird auch Simon lernen, dass das Leben bei Menschen toll sein kann und viel Spiel und Streicheleinheiten mit sich bringt.

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Devil ist ein scheues Kätzchen, das bisher noch nicht erleben durfte, wie schön das Zusammenleben mit Menschen sein kann. Als er zu uns kam, war er schon überzeugt davon, dass Menschen gefährlich sind und man ihnen am besten bedrohlich fauchend mit spitzen Zähnchen und Krallen begegnen sollte. Mittlerweile weiß er: Menschen sind doch nicht so schlimm. Er lässt sich noch nicht streicheln, aber er ist auch nicht mehr weit davon entfernt. Wenn ihm ein Mensch zu nahe kommt, geht er auf Abstand, doch er kommt auch sofort wieder neugierig herbei, wenn wir weg sind. Devil fehlt nur noch das richtige Zuhause, etwas Geduld, Erfahrung und Verständnis seiner neuen Menschen und aus dem kleinen Teufelchen wird bestimmt bald ein großer Schmuser werden.

Es wäre schön, wenn Devil in seinem neuen Zuhause einen Artgenossen als Spielgefährten hätte.