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Freigänger 1

Als hätten sie sich extra fürs Foto so hingesetzt – die Geschwister Mausi, Minnie und Maxi schauen hier erwartungsvoll in die Kamera. Die drei sind Anfang August geboren und kamen Ende Oktober zu uns ins Tierheim. Sie sind untereinander – wie alle Katzenkinder – sehr sozial und verspielt. Menschen gegenüber müssen sie noch Vertrauen fassen.

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Da sitzt sie und schaut, die hübsche Sister. Schauen ist ok, aber anfassen? Wer meint, Sister einfach so streicheln zu können, der macht schnell Bekanntschaft mit ihren flinken Katzenpfötchen. So läuft das nicht. Sister braucht einfach Zeit – Zeit sich einzugewöhnen und Vertrauen zu fassen. An manchen Tagen klappt das mittlerweile schon ganz gut und Sister lässt sich tatsächlich glücklich streicheln. Sie nimmt auch sehr gerne Leberwurst als Leckerle entgegen. Das schleckt sie sogar sanft vom Finger, außer sie merkt, dass man sie eigentlich nur mit Leberwurst ködern will, weil man sie streicheln möchte. Dann ist es ihr doch lieber, man legt die Leberwurst vor ihr ab und sie kann sie in Ruhe genießen. Sister ist einfach ein schlaues Kätzchen.

In einem richtigen Zuhause wird sie sicher viel schneller Vertrauen fassen, als bei uns im Tierheim. Mit der Zeit wird sie dann auch ihre Streicheleinheiten zu schätzen wissen und zutraulich werden.

Wer schenkt ihr die Zeit und die Geduld um in einem neuen Zuhause anzukommen?

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Zeig mal, was hast du da? Gib mal her!

Louis, ein Fundkater aus Wittelshofen, ist sehr neugierig. Er kam am 25. September zu uns. Leider scheint ihn niemand zu vermissen. Kaum zu glauben, er ist so verspielt und zutraulich, dass er irgendwo ein Zuhause gehabt haben muss. Nimmt man ihn auf den Arm ist er das glücklichste Kätzchen überhaupt. Er schmust, köpfelt, tretelt und umarmt uns.

Louis ist ein richtiger Wirbelwind. Er fegt durch sein Zimmer und spielt mit allem, was er findet und was sich zum Spielen anbietet. Hat er sich müde gespielt, hat er auch Zeit zum schmusen und kuscheln. Er verträgt sich mit anderen Katzen – ist manchen Miezen bei uns aber manchmal zu stürmisch.

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Rossini (rot) und Rocco kamen als scheue Fundkätzchen zu uns. Lange Zeit saßen sie in unserer Quarantänestation – doch seht euch an, was das für bildhübsche Kater geworden sind! Beide sind immer noch scheu und lassen sich nicht anfassen. Sie beobachten aber neugierig, was um sie herum geschieht. Mit anderen Katzen haben sie überhaupt keine Probleme. Sie sind sehr sozial und verträglich mit Artgenossen.

Hier sind Menschen mit Katzenerfahrung und viel Geduld gefragt! Rossini und Rocco werden zutraulich, wenn man ihnen mit Verständnis begegnet und sie so nimmt, wie sie sind. Es wird nur etwas Zeit brauchen.