Jonas wurde wurde wegen Trennung seiner Besitzer im Tierheim abgegeben. Plötzlich hatte niemand mehr genug Zeit für ihn. 

Er ist ein sehr lieber Kater, der sich gerne streicheln lässt, ist anfangs aber erstmal vorsichtig abwartend. 

Jonas war in seinem bisherigen Leben  Freigang gewöhnt und möchte auch nach der Eingewöhnung im neuen Zuhause wieder rausgehen dürfen. 

Er hat leider ein Herzproblem und braucht einmal täglich eine Tablette. 

Jonas kennt Kinder – zu laut und hektisch sollten sie aber nicht sein, da er selbst ein eher ruhiger und gemütlicher Kater ist. Mit den anderen Katzen in seinem Zimmer kommt er klar – er lässt sie in Ruhe, sucht aber nicht ihre Nähe. 

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(aktuell zum Probewohnen bei Interessenten)

Die bildhübsche Fanny kam eigentlich nur zum Kastrieren zu uns, nachdem sie als verwilderte Streunerin eingefangen worden war. Nach der Kastration sollte sie eigentlich wieder in die Freiheit entlassen werden. Doch wider Erwarten verhielt sie sich im Tierheim nicht wehrhaft oder verwildert und panisch. Bereits in den ersten Tagen ließ sie sich vorsichtig über das Köpfchen streicheln. Mittlerweile genießt sie ihre Streicheleinheiten, geht aber nicht von sich aus auf Besucher zu, sondern wartet, dass jemand zu ihr kommt.

Fanny ist sehr verträglich mit Artgenossen. Sie kuschelt und spielt nicht mit anderen Katzen, liegt aber gern in ihrer Nähe. Natürlich ist das Tierheimleben anstrengend und belastend für ein Kätzchen, dass längerer Zeit ohne Anschluss zu Menschen lebte und in dieser Zeit gelernt hat, besser Abstand zu Menschen zu halten. Wir sind uns aber sicher, dass sie in einem ruhigen Zuhause aufblühen wird, wenn sie die Zeit bekommt sich in Ruhe einzuleben und anzukommen. 

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(aktuell zum Probewohnen bei Interessenten)

Bob weiß was er will! Und auf diesem Foto, das an seinem ersten Tag im Tierheim aufgenommen wurde, zeigte er sehr deutlich, was er davon hielt, plötzlich in einer fremden Umgebung zu sein. Voll Misstrauen beobachtete er das Umfeld in dem er sich plötzlich befand.

Er war nicht immer damit einverstanden, wenn wir ihn untersuchen, streicheln oder bei ihm putzen wollten und zeigte das deutlich. Auch nach dem Umzug in den Vermittlungsbereich musste er erst einmal “aufräumen”, da er nicht jede Katze mochte, mit der er sich das Zimmer teilen sollte. 

Mittlerweile ist Bob aber viel toleranter geworden und findet das Leben bei uns gar nicht mal so schlecht. Auch andere Katzen dürfen da sein. Vermutlich würde er sich aber wohler fühlen, wenn er sein neues Zuhause nicht mit einer anderen Katze teilen muss. Bob lässt sich gerne streicheln und geht auch von sich aus auf Menschen zu. Dabei möchte er aber etwas Zeit bekommen, neue Menschen erst einmal kennenzulernen, bevor er sich entspannt. 

Bob wünscht sich ein Zuhause bei Menschen mit Katzenerfahrung ohne andere Tiere und ohne kleine Kinder und möchte nach der Eingewöhnung auch wieder die Möglichkeit zu Freigang haben.

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Auch Vanja sieht Menschen bevorzugt aus der Ferne und möchte nicht angefasst werden. Die Angst ist einfach zu groß. In ihrer Kratzbaumhöhle fühlt sie sich sicher und kann gut beobachten. Langweilig wird ihr so nicht. Und wagt es doch einmal jemand, ihr nah zu kommen, weiß sie sich zu wehren. 

Vanja ist verträglich mit Artgenossen. Ein freies Leben auf einem Hof wäre ideal für sie oder jemand, der entsprechend Geduld und Ausdauer hat, sie langsam an ein Leben mit Menschen zu gewöhnen. 

Auch für Vanja gilt: Sie verträgt sich gut mit anderen Katzen und würde von einer souveränen, Menschen gegenüber zutraulichen Katze, bei der Eingewöhnung in einem neuen Zuhause profitieren.

Im Tierheim teilt sie sich ein Zimmer mit Edda, die ähnlich scheu ist wie Vanja. Die beiden Mädels mögen sich sehr gern und könnten auch gemeinsam in ein neues Zuhause ziehen.