Die bildhübsche Fanny kam eigentlich nur zum Kastrieren zu uns, nachdem sie als verwilderte Streunerin eingefangen worden war. Nach der Kastration sollte sie eigentlich wieder in die Freiheit entlassen werden. Doch wider Erwarten verhielt sie sich im Tierheim nicht wehrhaft oder verwildert und panisch. Bereits in den ersten Tagen ließ sie sich vorsichtig über das Köpfchen streicheln. Mittlerweile genießt sie ihre Streicheleinheiten, geht aber nicht von sich aus auf Besucher zu, sondern wartet, dass jemand zu ihr kommt.

Fanny ist sehr verträglich mit Artgenossen. Sie kuschelt und spielt nicht mit anderen Katzen, liegt aber gern in ihrer Nähe. Natürlich ist das Tierheimleben anstrengend und belastend für ein Kätzchen, dass längerer Zeit ohne Anschluss zu Menschen lebte und in dieser Zeit gelernt hat, besser Abstand zu Menschen zu halten. Wir sind uns aber sicher, dass sie in einem ruhigen Zuhause aufblühen wird, wenn sie die Zeit bekommt sich in Ruhe einzuleben und anzukommen. 

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Ed (oben) und Erwin (unten) lebten als verwilderte, scheue Kater ein freies Streuerleben. Im Herbst 2025 kamen sie zum Kastrieren zu uns und musste danach leider bei uns bleiben. Nun verbringen sie den Winter im Tierheim. Vielleicht fassen sie mit der Zeit Vertrauen, vielleicht bleiben sie scheu – das wird erst die Zeit zeigen. 

Beide sind absolut verträglich mit anderen Katzen und könnten daher gut als Zweitkater gehalten werden. Sie sind altersgemäß sehr verspielt und neugierig. Ed versteckt sich vor Menschen, beobachtet aber neugierig. Erwin ist da mehr auf seine Sicherheit bedacht und sieht Menschen am liebsten außerhalb seines Zimmers.

Die Buben wurden Mitte 2025 geboren.

Was für beide toll wäre: ein freies Katerleben auf einem Hof, ein warmer, sicherer Schlafplatz, regelmäßig Futter und ansonsten ihre Ruhe vor Menschen. 

Oder jemand, der so viel Geduld hat, dass auch so wilde Angsthasen, wie diese beiden, im Laufe der Zeit Vertrauen gewinnen und zutraulich werden. 

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Nele kam gemeinsam mit ihrem Bruder zu uns. Beide waren sehr krank, hatten entzündete Augen und Schnupfen und verbrachten die ersten Wochen in unserer Krankenstation. 

Nun ist Nele gesund und bereit für ein neues Zuhause. Nele ist schüchtern, aber auch neugierig. Sie wird Zeit zur Eingewöhnung brauchen, aber weiß bereits, dass es gut tut gestreichelt zu werden. 

Sie verträgt sich gut mit anderen Katzen und würde von einer souveränen, Menschen gegenüber zutraulichen Katze, bei der Eingewöhnung profitieren.

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Auch Vanja sieht Menschen bevorzugt aus der Ferne und möchte nicht angefasst werden. Die Angst ist einfach zu groß. In ihrer Kratzbaumhöhle fühlt sie sich sicher und kann gut beobachten. Langweilig wird ihr so nicht. Und wagt es doch einmal jemand, ihr nah zu kommen, weiß sie sich zu wehren. 

Vanja ist verträglich mit Artgenossen. Wie Ed und Erwin wäre ein freies Leben auf einem Hof ideal für sie oder jemand, der entsprechend Geduld und Ausdauer hat, sie langsam an ein Leben mit Menschen zu gewöhnen. 

Auch für Vanja gilt: Sie verträgt sich gut mit anderen Katzen und würde von einer souveränen, Menschen gegenüber zutraulichen Katze, bei der Eingewöhnung in einem neuen Zuhause profitieren.