Manche Katzen kommen leider erst dann zu uns, wenn ihr Leid nicht mehr übersehbar ist und wenn sie so vom Leben gezeichnet sind, dass es schwer wird, sie nochmal zu vermitteln.

Hier möchten wir euch Mariechen und Groggi vorstellen, die sich aktuell ein Zimmer bei uns teilen.

Mariechen ist seit Anfang März im Tierheim.

Mariechen war erschreckend dünn, als sie zu uns kam, und stürzte sich gierig auf alles, was essbar war. Auch bei ihr ergab ein Bluttest schlechte Nierenwerte und leider auch noch einen positiven Coronaviren-Titer. Zum Glück scheidet sie keine Coronaviren aus und kann so mit anderen Katzen gemeinsam gehalten werden. Wegen den schlechten Nierenwerten braucht sie täglich ein Medikament.

Sie ist zutraulich und lässt sich gern streicheln. Wenn sie zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, zwickt sie auch gern mal etwas. Irgendwie muss man ja auf sich aufmerksam machen.

Zuletzt kam Groggi dazu – der seinem Namen anfangs alle Ehre machte.
Wahrscheinlich blind und taub, verwahrlost und mit extrem schlechten Zähnen kam er zu uns. Heute hat er fünf Zähne weniger und kann wieder schmerzfrei essen. Anfangs absolut unnahbar, lässt er sich jetzt streicheln und auf den Arm nehmen und sabbert glücklich schnurrend, wenn man ihn krault.

Beide Katzen kennen Menschen und sind zutraulich. Irgendwann haben sie bei Menschen gelebt und aus irgendeinem Grund ihr Zuhause verloren. Fortan waren sie auf sich allein gestellt, bis sie damit aus gesundheitlichen Gründen überhaupt nicht mehr zurecht kamen und nun bei uns leben.

Falls uns jemand bei der Versorgung der drei helfen möchte, würden wir uns über Nierendiätnassfutter sehr freuen. Das geht leider immer sehr schnell zur Neige und ist nicht günstig